Aston Martin DB10

Aston Martin DB10: Das nächste Dienstgeschoss für James Bond

Nein, sie lassen sich wie immer nicht lumpen was das Gentlemen-Equipment von 007 betrifft. Auch im 24. James Bond-Film wird es wieder eine stattliche Karosse für ihre Majestät geben, erneut gestellt vom britischen Sportwagenhersteller Aston Martin. Diesmal hört das Zweitürer-Coupé auf den Namen Aston Martin DB10, die Basis soll der V8-Motor aus dem V8 Vantage sein.

Geschossen, nicht gerührt – der Aston Martin DB10

James Bond könnte sichtlich ein schlechteres Leben führen. Im anstehenden Streifen namens „Spectre“, der Anfang November in die Kinos kommt, gibt es mit dem Aston Martin DB10 ein anständiges britisches Sportgefährt für ihre Majestät. Wie bereits im Film „Goldfinger“ aus dem Jahre 1964 begonnen, setzt sich die Serie der Aston Martin-Modelle weiter fort – damals noch mit dem DB5. Da wird Herr Craig wohl erneut seinen Spaß haben dürfen, wenn er ein Exemplar nach dem anderen während der Dreharbeiten in Schutt und Asche legt.

Insgesamt sollen nur 10 Stück des Aston Martin DB10 handgefertigt die heiligen Hallen im britischen Gaydon verlassen. Dass sich eines von den Geschossen auch ins zivile Leben verirrt, wird von den Briten bislang dementiert. Technisch basiert der Aston Martin DB10 auf der VH-Plattform, die bisweilen im Aston Martin V8 Vantage eingesetzt wird – natürlich ergänzt um einen längeren (wenn nicht sogar majestätischen) Radstand. Zugleich wird der DB10 in der Breite nahe an die Legende des Aston Martin One-77 herankommen.

Der Motor wird erneut durch den hauseigenen 4.7-Liter-V8-Block gestellt, zu erwarten sind wohl gute 450 PS mit sportlichem Transaxle-Heckantrieb. Optisch ähnelt der Aston Martin DB10 stark dem bisherigen Vantage-Modell, und weniger dem DB9. Erkennbar kurze Überhänge am Heck und enge Proportionen geben indes einen Ausblick auf die Designlinie der Briten für 2016.

Video: Aston Martin DB10 Premiere  für James Bond’s „Spectre“

Neues Design für künftige Aston Martin-Modelle?

Folgerichtig wird der Aston Martin DB10 die DB9-Reihe ablösen, dabei soll eine neue Aluminium-Architektur ebenso zum Einsatz kommen wie AMG-geprägte Konzepte am Antriebsstrang. Bislang scheint das V8-Triebwerk die Nase vorn zu behalten, entsprechende Einflüsse aus Affalterbach könnten ihm von Zeit und Zeit aber eine Turbolader-Kultur einflößen. Der generelle Trend geht ja schließlich zum Downsizing, wenn auch die Briten bislang ihren Hubraumstolz ähnlich hochhalten wie manche US-Karossen…

Fotocredit: Aston Martin Media

Unser Hauptautor und Chefredakteur. Hat eine Schwäche für Hothatches, Audi RS-Modelle und sonstige V8-Boliden. Privat bleibt er bislang der Marke VW treu.

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