Der Audi RS 6 C7 als getarnter Kurvenjäger

19. Dezember 2015
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Mit seiner tarnbehafteten Optik könnte man den Audi RS 6 C7 von Schmidt Revolution glatt im nassgrauen Dasein des Möchtegern-Dezembers verstecken. Aber die Camouflage-Teilfolierung ist längst nicht alles, was der Powerkombi aus dem Norden zu bieten hat.

Das Maß der Dinge – so will es das Kerngeschäft des hiesigen Ausrüsters – sind und bleiben die aufgezogenen Räder. Mit den feinen Doppelstreben in matt-schwarz schafft man zumindest in puncto Design einen angenehmen Gegenpol zum sonst so wuchtigen und kantigen Auftreten des Ingolstädters.

Dennoch sollte der Felgenlook nicht über das beinahe alles entscheidenden Schmankerl hinwegtäuschen: Die zusätzliche Leistungsausbeute.

Das Facelift des Audi RS 6 C7 nochmals optimiert

Bereits ab Werk hat der Audi RS 6 C7, der im Übrigen mit neuem Facelift daherkommt, einen V8-Biturbo samt 560 Pferden unter der Haube. Aus dem 4-Liter-Triebwerk ließ sich jedoch unlängst mehr Power schöpfen, als es die Ingenieure ab Werk vorsahen. Eine Kooperation mit BEST Cars & Bikes vom Niederrhein brachte dem Audianer somit neues Gestüt ins Haus, das nunmehr auf 680 PS angewachsen ist.

Wem es beliebt, den Audi RS 6 C7 als Kurvenjäger über’s Land zu treiben, wird zudem die Vorzüge der KW Gewindefedern zu spüren bekommen. Der Clou dabei: Das adaptive Dämpfersystem des Herstellers bleibt weiterhin erhalten – und somit auch der Luxus, per Drehrad zwischen komfortabler und sportlicher Gangart zu wählen.

Abgerundet wird das RS 6-Tuningpaket mit einer neuen Abgasanlage samt Klappensteuerung, welche dem Leistungsband ein adäquates Gehör in der Umgebung verschaffen darf.

Fotocredit: J. Miranda

Unser Hauptautor und Chefredakteur. Hat eine Schwäche für Hothatches, Audi RS-Modelle und sonstige V8-Boliden. Privat bleibt er bislang der Marke VW treu.

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