Weltexklusiv: MOTOR REVUE zeigt den neuen Bugatti Chiron / Neue Ausgabe erscheint am 14. November 2014 / 32 Seiten Ferrari-Spezial / Exklusive Reportage über Autoschätze in Liverpools U-Bahnschächten

Bugatti Chiron: Erbfolger des Veyron soll 1.500 PS bringen

13. November 2014
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Weltexklusiv: MOTOR REVUE zeigt den neuen Bugatti Chiron / Neue Ausgabe erscheint am 14. November 2014 / 32 Seiten Ferrari-Spezial / Exklusive Reportage über Autoschätze in Liverpools U-Bahnschächten

Sicherlich kein leichtes Erbe, was der Bugatti Chiron demnächst einmal antreten soll. Doch die Ausblicke aus der automobilen Medienwelt klingen vielversprechend – und zwar so sehr, dass der Bugatti Veyron 16.4 bald im Schatten seiner selbst verschwinden könnte. Erste Leaks zeigen ein denkbares Design, erste Erlkönig-Shots die noch unausgereifte Entwicklungsstufe und der Name „Chiron“ besinnt sich auf einen alten Bekannten des Herstellers…

Der Bugatti Chiron soll die Topspeed-Marke von 460 Km/h knacken

Noch alles offen: Beim Bugatti Chiron steckt man derzeit mitten in den Erlkönig-Tests

Noch alles offen: Beim Bugatti Chiron steckt man derzeit mitten in den Erlkönig-Tests

Bereits in der vereinfachten Ausgangsversion, liefert ein Bugatti Veyron die magische Zahl von 1.001 Pferden aus seinem VV16-Triebwerk inklusive der vier Turbolader. Die Vmax-Angabe der 407 Km/h war von Beginn an eine Sensation, wurde jedoch schnell durch weitere Ausführungen der Italiener düpiert. Die Grand Sport Vitesse-Version des (als Coupé bekannten) Veyron war zwar ein Roadster, konnte dank ihrer 1.200 PS aber sogar oben ohne den Rekord auf Tempo 431 raufsetzen. Damit war anscheinend der Kampf um den ultimativen Topspeed ausgerufen, der derzeit mitunter von Hennessey Performance aus den USA (Texas) und ihrem angekündigten Venom F5 mitbestimmt wird.

Voll verklebt, aber bereits jetzt eine Sportskanone: Der Bugatti Chiron soll 1.500 PS bekommen

Voll verklebt, aber bereits jetzt eine Sportskanone: Der Bugatti Chiron soll 1.500 PS bekommen

Die gefühlte Verschnaufpause ist somit vorüber, und auch die VW-Tochter muss sich wieder einmal Gedanken um eine Fortsetzung ihrer einstigen Speerspitze machen. Mit dem Bugatti Chiron dürfte ein denkbarer Weg geebnet sein, wenn er sich denn bis zum Ende gehen lässt. So ein 8-Liter-Sechszehnender mit vierfacher Turboaufladung sowie Ladeluftkühlung verspricht sicherlich noch „Luft“ nach oben, sodass die derzeit in der Gerüchtekantine kursierenden Zahlen von 1.500 PS und eines ähnlichen Drehmomentwertes dort Einzug erhalten können. Indes ist für die Spitzenleistung eine Hybridtechnik im Gespräch, die neben einer elektronischen Einheit für die Turbolader auch einen getriebenahen E-Motor im Bugatti Chiron vorsieht.

In nur 2,5 Sekunden auf Tempo 100 im Bugatti Chiron

Erste Fotomontage des Bugatti Chiron von der Motor Revue

Erste Fotomontage des Bugatti Chiron von der Motor Revue

Kein schlechter Schachzug, die Turbos mit einem zusätzlichen Antrieb zu versehen und das Turboloch gänzlich zu stopfen. Ein Audi RS 5 TDI concept sieht dies übrigens ebenso vor, auch wenn dort eine andere Leistungsdimension im Raum steht. Mit der Technik soll es der Bugatti Chiron in nur 2,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 Km/h schaffen. Glaubt man den Kenntnissen der AMS, ermöglicht die Antriebskonstellation laut Simulation bereits den neuen Topspeed von 460 Km/h. Etwas ironisch erscheint dabei die Umstellung von Mehrpunkt- auf Direkteinspritzung des Benzin-Kraftstoffs, die von der EURO 6-Norm hingegen einfordert wird. Ein Allradantrieb wird auch beim Bugatti Chiron wieder obligatorisch Einzug erhalten, man orientiert sich hier nahe am renommierten Vorgänger des Bugatti Veyron 16.4 – andernfalls wäre wohl auch kein Kavalierstart von deutlich unter 3 Sekunden denkbar. Preislich ist das letzte Wort für den Bugatti Chiron längst nicht gesprochen, die Motor Revue nennt eine Basissumme von stattlichen 2 Mio. Euro, ähnlich der des Bugatti Grand Sport mit 1.200 Pferden. So oder so dürfte der neue italienische Supersportler, welcher nicht vor Januar 2016 zu erwarten ist, seinem Namen alle Ehre bereiten: Der ehemalige Rennfahrer Louis Chiron der 1920er Jahre brachte Bugatti nennenswerte Erfolge ein, nach ihm wurde bereits die 1999 veröffentlichte Konzeptstudie dnes Bugatti Chiron benannt.

Fotocredit: presseportal.de (Titelbild) / AMS

Unser Hauptautor und Chefredakteur. Hat eine Schwäche für Hothatches, Audi RS-Modelle und sonstige V8-Boliden. Privat bleibt er bislang der Marke VW treu.

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