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CarTech Abarth 500 Coppa – der kleine Fiat 500 mit Optimierung für die Rennstrecke

3. August 2011
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Von der einstigen Neuauflage des Fiat 500 über den Abarth 500 nun zum CarTech Abarth 500 „Coppa“: Der kleine Serienmotor mit mageren 1.4 Litern Hubraum wurde von CarTech scharf gemacht und leistet nun 240 PS bei 380 Newtonmeter.

Konsequenter Leichtbau mit Motorsportambitionen

Der CarTech Abarth 500 ist nicht nur dank seiner horrenden Motorleistung pfeilschnell, sondern verdankt dies vor allem seiner Leichtfüßigkeit durch CarTech. Beim vergangenen Tuner GP am Hockenheimring stellte der Münchner Tuner CarTech erstmals sein neues Geschoss namens CarTech Abarth 500 vor. Zuvor floß ein üppiges Repertoire an Optimierungsgeschick in den CarTech Abarth 500 ein, bei dem neben einem gewichtsreduzierten Sportfahrwerk mit etlichen Einstellmöglichkeiten auch ein besonders leichter Radsatz aus dem Motorsport zum Einsatz kam. Auch die Innenausstattung des CarTech Abarth 500 wurde konsequent auf Leichtbau getrimmt, hier fielen sowohl Teppich und Türverkleidung wie auch die alten Sitze den sportlichen CarTech-Maßnahmen zum Opfer. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der CarTech Abarth 500 wiegt nach den Umbauten nur noch dezente 1.040 Kilogramm und ist dank seiner Form und aerodynamischen Verbesserungen besonders für die Rennstrecke geeignet.

Massiver Leistungszuwachs weckt den Sportgeist des CarTech Abarth 500

Als Basis dient nach wie vor der 1.4-T-Jet Motor aus dem Hause Fiat, welche beim Abarth 500 selbst aber schon überarbeitet wurde. Als CarTech Abarth 500 wurden jedoch etliche Überholungen fällig: Der von Abarth eingepflanzte Turbolader wurde durch einen größeren ersetzt, der weiterhin spontanes Ansprechverhalten garantiert. Auch der Ladeluftkühler wurde im CarTech Abarth 500 verbessert und arbeitet mit optimiertem Ansaugtrakt. Zudem arbeitet die neue Sportabgasanlage von Akrapovic (aus Titan und Edelstahl gefertigt) durchsatzoptimiert sehr effizient und beinhaltet zudem eine Klappensteuerung. Damit kann der CarTech Abarth 500-Fahrer per Knopf das Understatement niederlegen und sportlichen Sound nach hinten wiedergeben. Die weiterführenden Motoroptimierungen führen letztendlich zu stolzen 240 PS und 380 Newtonmeter Drehmoment (was zuvor nur 206 Nm betrug). Der kleine CarTech Abarth 500 Coppa kann zudem auf eine stolze Beschleunigungszeit von nur 5,9 Sekunden auf Tempo 100 blicken. Bei Testfahrten auf dem Hockenheimring legte der CarTech Abarth 500 indes Rundenzeiten auf Niveau eines Mercedes C63 AMG hin!

Qualität hat leider seinen Preis

Die Umbauten von CarTech schlagen derweil aber recht gut zu Buche, zumindest wenn man das volle Programm für seinen Abarth 500 wünscht. Nach dem Grundpreis von 18.500 Euro für die Basis des Abarth 500 kommt für das agile Fahrwerk ein Aufpreis von 800 Euro dazu, der Coppa-Radsatz für den CarTech Abarth 500 im Format 205/40 R17 kostet weitere 1.500 Euro. Das Karosseriekit (beinhaltet Heckdiffusor, Motorhaube aus Carbon und eine neue Frontschürze) verlangt 3.800 Euro und das Motorupdate kostet mit 6.200 Euro am meisten. Wünscht man zudem eine Rennsport-Bremsanlage für den CarTech Abarth 500 werden nochmal 2.300 Euro fällig, die Abgasanlage von Akrapovic kostet 1.130 Euro und das Leichtbauinterieur abschließende 2.800 Euro (für Schalensitze und Innenraumverkleidung). Insgesamt kostet der CarTech Abarth 500 Coppa dann somit stolze 37.030 Euro!

Unser Hauptautor und Chefredakteur. Hat eine Schwäche für Hothatches, Audi RS-Modelle und sonstige V8-Boliden. Privat bleibt er bislang der Marke VW treu.

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