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Vom Muscle-Car zum rollenden Kampfjet – US Air Force macht Furore bei Nachwuchs-Akquise

3. August 2009
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So kennt man sie ja bereits – größenwahnsinnig in allen Lebenslagen: die Amis! Aber das Streben nach Masse erreicht jetzt (zumindest beim Militär der Luftwaffe) eine ganz neue Dimension. Die U.S. Air Force beauftragte das Tuning-Unternehmen Galpin Auto Sports aus Kalifornien (bekannt durch die Serie „Pimp My Ride“) mit dem kampfjet-gerechten Umbau von 2 US-MuscleCars…

Die Furore gilt dabei dem Nachwuchsprogramm der Air Force, mit dem junge Menschen akquiriert werden sollen. Das Repertoir besteht dabei aus zwei amerikanischen Herzstücken unter den Muscle Cars: Der Dodge Challenger wurde zum stählernen matt-schwarzen ‚Vapor‘ umgebaut, der Ford Mustang tritt in edlem weiss als ‚X1‘ in der Öffentlichkeit auf. Beide haben zudem eine gänzlich neue Innengarnitur, nämlich reine Cockpit-Ausstattung wie man sie aus den Kampfjets der Air Force kennt. Jede Menge Knöpfe, Displays sowie ein zentrierter Einzel-Sitz zeugen vom Flieger-Charakter.

Der Vapor trägt zudem ein ausgefeiltes Radarsystem, Bereifung mit Carbon-Teilen sowie eine 360°-Kamera, die 400 Meter Sichtweite ermöglicht. Auch Wärmebildsensoren und ein Nachtsichtgerät sind mit an Board und zum Teil sogar in die Windschutzscheibe integriert. Der X1 kann sich ebenfalls mit Kameras, durch die Nacht und an Thermosensoren orientieren. Er punktet zudem durch eine üppige Motorisierung, die er ein paar Ford-Freaks zu verdanken hat: Satte 500 PS im 4.6l-V8-Motor sind die treibende Kraft des ehemaligen Mustangs.

Zu sehen sind die beiden Schmuckstücke in verschiedenen Städten der USA im Rahmen der Promotion-Events der U.S. Air Force!

Bilder via www.dream-cars.tv, Syed Zaeem

Unser Hauptautor und Chefredakteur. Hat eine Schwäche für Hothatches, Audi RS-Modelle und sonstige V8-Boliden. Privat bleibt er bislang der Marke VW treu.

2 Comments

  1. …vielleicht sogar von bösen Transformers!

    Nein, das hat mit den „rollenden Kampfjets“ an sich nicht so viel zu tun…
    aber ich denke mal, dass sich viele einfach einen Jet oder Heli von innen nicht vorstellen können, geschweige denn einmal im Leben zu Gesicht bekommen haben. Somit haben sich die Amis halt gedacht, bauen wir das Interieur mal in unsere schönen Muscle-Cars ein und fahren damit durch die Gegend – das macht die Air Force Ware ja nicht unbedingt gefährlicher…

  2. „Die Furore gilt dabei dem Nachwuchsprogramm der Air Force, mit dem junge Menschen akquiriert werden sollen.“… so steht es geschrieben.

    Grummel….und die sollen dann eines Tages die Welt von was auch immer retten.

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