Genfer Autosalon 2011 – das sind die Highlights der Schweizer Automesse

9. März 2011
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Die NAIAS in Detroit gilt als Auftaktmesse zum Jahresbeginn, hier werden die neuen Renner für das anstehende Jahr erstmals enthüllt. Für den europäischen Raum hingegen bringt der bereits 81. Genfer Autosalon die Highlights der renommierten Autohersteller ans Tageslicht. Auch in 2011 sind wieder etliche Schmuckstücke und innovative Modelle zu bewundern. Die Tore des Genfer Autosalons haben indes noch bis Sonntag (11.03.) geöffnet.

AC Schnitzer 99d soll ökologischen Fahrspaß auf die Straße bringen

Eigentlich eher als Edeltuner und Hochleistungsträger bekannt, zeigt sich die Tuningschmiede AC Schnitzer in Genf von ihrer grünen Seite. Der AC Schnitzer 99d ist bisweilen noch ein Konzeptfahrzeug, die Leistungsdaten stehen aber bereits fest: Der AC Schnitzer 99d soll bei nur 99 Gramm CO2-Ausstoß satte 190 PS auf die Räder bringen und in 6,9 Sekunden die Marke von 100 Km/h knacken. Der Idee steht indes ein schmaler Verbrauch von nur 3,8 Litern Dieselkraftstoff entgegen. Das Conceptcar namens AC Schnitzer 99d gleicht dabei der Form des BMW Z4, welcher mit dem hoch-effizienten Dieselaggregat des BMW 320d EfficientDynamics angetrieben wird. Allerdings wird das 320d-Aggregat nicht ohne eine Überholung zum Einsatz kommen. Für den AC Schnitzer 99d haben die Jungs von AC Schnitzer die Leistung von 163 PS in der Serie auf 190 PS und das Drehmoment auf 420 Newtonmeter angehoben. Darüber hinaus soll der AC Schnitzer 99d an Rädern, tragenden Teilen und vor allem der Karosserie erhebliche Gewichtsreduktionen erfahren. Durch den Einsatz von Carbon, Magnesium, Titan und einer Leichtbaubatterie sind bereits 235 Kilogramm abgespeckt, weiteres Gewicht soll der AC Schnitzer 99d bei den ungefederten Massen einsparen. Laut AC Schnitzer soll Fahrspaß garantiert werden!

Zweiter Streich von AC Schnitzer heißt AC Schnitzer ACS5 Sport S Limousine

Auf der Basis der neuen BMW 5er F10 Limousine präsentiert der Tuner auch das neue Sportmodell namens AC Schnitzer ACS5 Sport S auf dem Genfer Autosalon. Der AC Schnitzer ACS5 Sport S bekommt eine satte Leistungssteigerung von 407 auf 540 PS, was einen 0-100-Sprint von nur noch 4,5 Sekunden ermöglicht. Auch die Höchstgeschwindigkeit kann sich mit 320 Km/h in Genf sehen lassen. Neben der Leistungssteigerung bekommt der einstige BMW 550i F10 auch eine umfangreiche optische Überholung, ein äußerst wirkungsvolles Sperrdifferenzial zur Kräfteverteilung sowie den doppelten Sportnachschalldämpfer für den kernigen V8-Sound aus dem Motorraum. Der AC Schnitzer ACS5 Sport S rollt zudem mit 8-Kolben Festsattel-Bremsen mit wahlweise 20- oder 21-Zoll-Bereifung aus der Tuningschmiede. Weitere Anbauteile wie Seitenschweller und Spoiler aus Carbon, sportlichen Kotflügeln und eine BiColor-Folierung machen den AC Schnitzer ACS5 Sport S zu einem echten Sportgefährten.

Der japanische Automobilhersteller präsentiert endlich den Toyota FT-86

Lange wurde der Nachfolger des Toyota Celicia ersehnt, nun scheint aus dem einstigen Conceptcar der Tokyo Motorshow endlich Realität zu werden. In Genf präsentiert Toyota den Nachfolger namens Toyota FT-86 in voller Größe. Wie bereits erwartet, wird der Toyota FT-86 ein knackiger Kompaktsportler. Ein 2.0-Liter-Benziner mit Heckantrieb soll an die 200 PS auf die Räder bringen und sportlichen Fahrspaß garantieren. Der Boxer-Motor kommt indes von der neuen Tochter Subaru. Der Toyota FT-86 wird mit vier Sitzen gefertigt und besitzt dank des komfortablen Radstands von 2,57 Metern durchaus Langstreckentauglichkeit. Genauere technische Leistungsdaten zum Toyota FT-86 bislang leider noch nicht veröffentlicht worden. Einen kleinen Vorgeschmack bringt dieses Video:

Markantes Exterieur-Programm von TECHART veredelt den Porsche Panamera Turbo

Es wird nun endlich der TECHART GrandGT. Auf Basis des Porsche Panameras zeigte der Tuner TECHART bereits im vergangenen Jahr auf dem Genfer Autosalon eine Konzeptstudie namens Concept One. Die Motorleistung des einstigen Porsche Panamera Turbo steigt im TECHART GrandGT von 500 auf satte 580 PS, auch das Drehmoment wächst einhergehend von 700 auf stolze 830 Newtonmeter. Das Hauptaugenmerk der Veredelung des Porsche Panamera Turbo liegt beim TECHART GrandGT aber in der äußerlichen Veränderung. Hier wird Leichtbau erneut groß geschrieben: Die Aero-Motorhaube aus Kohlefaser samt Luftauslässen verleiht dem TECHART GrandGT neuen Glanz, auch die Frontschürze mit integriertem Frontsplitter macht eine gute Figur. Zudem bekommt der TECHART GrandGT kraftvollere Seitenschweller als sein Ursprung. Weitere Akzente des TECHART GrandGT werden durch die TECHART Formula II Leichtmetallräder in 22-Zoll-Größe gesetzt, wahlweise ist auch das Formula III-Rad mit 20- oder 21-Zoll-Format erhältlich.

Der Audi A7 Sportback von ABT

Nicht nur der Hersteller Audi plant weiter am erfolgreichen Viertürer-Coupé Audi A7 Sportback, auch der renommierte Audi-Tuner ABT lässt sich das nicht nehmen. Neben dem kommenden Audi S7 zieht beim Genfer Autosalon vor allem auch der ABT A7 die Blicke auf sich. Der neue ABT A7 erhält vom Tuner nicht nur ein maßgeschneidertes neues Gewand samt Frontspoiler und Heckschürze, auch die V6-Riege von Audi wird bearbeitet. Die 3.0-TDI-Variante des Audi A7 wird von ABT in zwei Stufen der Leistungssteigerung angeboten: Wahlweise bekommt der ABT A7 als 3.0-TDI die kleinere Kur (von 245 PS und 450 Newtonmeter auf 282 PS und 500 Newtonmeter), oder aber den größeren Turbolader aus dem Hause ABT verpasst (mit 310 PS und 610 Newtonmeter Drehmoment). Letzterer klingt deutlich überlegener und kann sich bei Überholmanövern bestens behaupten. Wem die Benzinerversion besser gefällt, wird beim ABT A7 ebenfalls glücklich. Ein Leistungspaket für den 3.0-V6-TFSI hält ABT ebenso bereit, um von serienmäßigen 300 PS auf stolze 410 PS Motorleistung aufzustocken. Passend zur knackigen Leistung bietet ABT für den ABT A7 auch separate Leichtmetallräder von 19- bis 21-Zoll-Format an.

Individualität im Wiesmann Roadster

Der Tuner aus dem Münsterland (Kreis Coesfeld) lässt seine Kunden immer wieder durch individuelle Produktneuheiten erstaunen. Auf der diesjährigen Messe in Genf zeigt Wiesmann erneut, dass Qualität ihren Preis hat – vor allem bei handgefertigten Fahrzeugen ihrer Manufaktur. Der vollendete Fahrspaß soll dadurch garantiert werden, indem sich der Kunde voll und ganz auf das Fahren konzentrieren kann. Dafür hält Wiesmann eine breite Produktpalette bereit: Wiesmann Roadster MF3, MF4, GT MF4 sowie der Wiesmann Roadster MF5 und der GT MF5. Alles handgefertigte Qualität – vom ersten bis zum letzten Bauteil!

Unser Hauptautor und Chefredakteur. Hat eine Schwäche für Hothatches, Audi RS-Modelle und sonstige V8-Boliden. Privat bleibt er bislang der Marke VW treu.

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