Mini Countryman – der Cross-Golf unter den Minis

23. Juli 2010
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Ein Mini steht ja bekanntlich für leichte Rundlichkeit der Form. Diese Kultur pflegt auch der Mini Countryman weiter, doch ergänzend dazu ist er wahrlich kein typischer Mini sondern weiter herangewachsen. Optisch steht der Mini Countryman kräftig auf 4 Pfoten in etwas höherer Lage, wie man das vom Mini-SUV erwartet. Die Frontpartie des Mini Countryman zieht sich zudem weit nach oben und wirkt etwas weniger schnittig im Design. Klassisch dagegen die in die Motorhaube des Mini Countryman zurückgezogenen Scheinwerfer und der Hexagon-Kühlergrill zentriert unterhalb des Mini-Logos. Ebenso typisch im Mini Countryman: Der Ansatzpunkt für die Aussenspiegel liegt etwas weiter hinter der A-Säule. Sie kommen im edlen schwarz-lackierten Stil daher, was sich bei weissem Grundton des Mini Countryman gut im Kontrast zeigt. Ebenso schwarz (jedoch matt) die Unterverkleidung der Mini Countryman-Karosserie inklusive der voluminösen Radkästen.

Das aufrechtstehende Mini-SUV Mini Countryman überzeugt soweit durch ein seriöses Auftreten. Auch am Heck finden sich einige vertraute Elemente eines Mini wieder. Etwas auffällig beim Mini Countryman: die großzügige Heckklappe, garantiert komfortables Ein- und Ausladen des Kofferraums. Die senkrecht angebrachten Rückleuchten hinter der C-Säule des Mini Countryman haben eine adäquate Position gefunden und passen ins Mini-Bild. Die Auspuffrohre werden (bei den höheren Motorisierungen) links und rechts unter der Heckschürze dezent angebracht, auch hier wird beim Mini Countryman keineswegs übertrieben – Tradition setzt sich durch! Neben seiner Geländetauglichkeit bietet der Mini Countryman auch prächtige Rundumsicht, die Fenster laden zum schönen Ausblick ein, ein Panoramadach ergänzt den Mini Countryman in seiner Optik. Edel wirken zudem die glanz-lackierten schwarzen Säulen zwischen den Fenstern vom Mini Countryman.

Zum Startschuss bietet der Mini Countryman seinen potenziellen Kunden 3 Benziner und 2 Dieselmotoren, welche im Spektrum von 90 bis 184 PS angesiedelt sind. Das Top-Modell vom Mini Countryman bildet der Mini Cooper S Countryman mit 184 PS und dennoch sparsamem 1.6l-Vierzylinder-Benziner. Dieser hat zudem einen Twin-Scroll-Turbolader sowie eine Direkteinspritzung und eine voll variable Ventilsteuerung. Die innovative Technik des Mini Cooper S Countryman bietet ein optimales Verbrauch-Leistungs-Verhältnis. Zusätzlich gibt es zum Mini Countryman das MINIMALISM-Paket mit Bremsenergie-Rückgewinnung, Start-Stop-Automatik und Schaltpunktanzeige für den Fahrer. Für die Benziner im Mini Countryman wird zudem neben den Schaltmodellen eine 6-Gang-Automatik verfügbar sein. Optional fährt der Mini Countryman auch mit Mini All4-Antrieb, d.h. im Allradbetrieb. Die Kraft wird im Mini Countryman durch ein elektro-hydraulisches Mitteldifferential zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt, letztere bekommt je nach Bedarf zwischen 50% und 100% der Antriebskraft zugemutet.

Auch Sicherheit wird groß geschrieben beim im Mini Countryman: neben Fahrwerkskomfort durch McPherson-Federbeine und geschmiedete Querlenker bietet der Mini Countryman dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) sowie optional Schlupfriegelung (DTC) und elektronische Sperrfunktion für das Differenzial der Vorderachse. Für die vorderen Passagiere im Mini Countryman werden 6, für die hinteren 2 Airbags bereit gehalten. Serienmäßig sind auch Gurtstraffer sowie Gurtkraftbegrenzer und eine ISOFIX-Kindersitzbefestigungen im Fond. Zusätzlich sind noch Extrawünsche wie Sportfahrwerk mit 10 mm Tieferlegung, ein Xenon-Paket inklusive adaptivem Kurvenlicht sowie eine beheizbare Frontscheibe für den Mini Countryman verfügbar, obendrauf gibt es natürlich auch Leichtmetallfelgen zwischen 16″ und 19″-Größe. Im Interieur bietet der Mini Countryman Optionen für ein Navigationssystem sowie Schnittstellen zur Integration von Smartphones, allem voran dem iPhone.

Wer den Mini Countryman nicht missen will, sollte demnächst mal einen Blick beim Mini-Händler des Vertrauens planen – eine Probefahrt dürfte das Cross-Gerät in jedem Fall sein!

Unser Hauptautor und Chefredakteur. Hat eine Schwäche für Hothatches, Audi RS-Modelle und sonstige V8-Boliden. Privat bleibt er bislang der Marke VW treu.

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