VW Golf Cabriolet – das heissersehnte Comeback nach fast 10 Jahren

23. Februar 2011
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Es wird wohl DAS Comeback des Jahres werden: Kurz und knackig kündigte der Volkswagenkonzern jetzt die offizielle Premiere des neuen VW Golf Cabriolets auf dem Genfer Autosalon im März an. Erste markante und auffällige Änderung am VW Golf Cabriolet: Die Zeiten des Erdbeerkörbchens sind vorbei, das neue VW Golf Cabriolet kommt ohne Überrollbügel auf Deutschlands Straßen. Weiteres wird auf der Premiere in Genf seine Hüllen fallen lassen. Die Vorbestellung des neuen VW Golf Cabriolet, welches ab Juni 2011 in den Verkauf geht, beginnt bereits morgen (24.02.).

Design des neuen VW Golf Cabriolet orientiert sich an der Limousine
Ein kurzer Blick auf das knackige Oben-Ohne-Modell und sofort wird klar: Das Design wurde keineswegs verfremdet und lehnt sich überwiegend an die Limousine des VW Golf 6 an. Seine knackige Außenhaut und des seriöse Design sprechen vom ersten Anblick direkt für das VW Golf Cabriolet. Der beliebte Kompaktwagen hat auch nach bald 10 Jahren Cabriopause nichts an Attraktivität eingebüßt. Im Gegenteil: Das neue VW Golf Cabriolet hat in all den Jahren der Abstinenz neue Kräfte gesammelt und zu innovativen Technologien gebündelt. Die Eigenständigkeit des neuen VW Golf Cabriolet zeigt sich jedoch ebenso ausgeprägt: Die stark geneigte Windschutzscheibe verspricht aerodynamische Widerstandsverhältnisse, selbiges gilt für die flach veranlagte Dachlinie des neuen VW Golf Cabriolet. Die Heckpartie wurde zudem etwas aufgefrischt, es wird dabei von markanten LED-Rückleuchten aus dem VW Golf 6 GTI geziert.

Solide Technologien für komfortables Fahrvergnügen sind serienmäßig im VW Golf Cabriolet
Das neue VW Golf Cabriolet wird zwar erst seine Premiere als Grundmodell der neuen Cabrio-Baureihe feiern, doch bereits jetzt stockt Volkswagen bei der Basisausstattung auf. Sowohl in puncto Sicherheit wie auch beim Komfort liegt die Messlatte beim VW Golf Cabriolet etwas höher als sonst – man darf sich auf die späteren Sondermodelle freuen. Neben dem innovativen Stoffverdeck, was den elektro-hydraulischen Striptease in nur 9,5 Sekunden bewältigt und ein extrem geräuscharmes Fahren verspricht, sind im neuen VW Golf Cabriolet serienmäßig das ESP-System, ein Überschlagschutz sowie Front- und Kopfairbags und ein Knieairbag auf Fahrerseite vorhanden. Auch die formschönen LED-Rückleuchten im GTI-Stil sind Serie im VW Golf Cabriolet. Zur Vollendung eines gelungenen Exterieurs empfiehlt es sich jedoch, von den Halogenleuchten auf die edlen Bi-Xenon-Scheinwerfer samt LED-Tagfahrlichtband umzusteigen.

Cabriotypisches Raumangebot mit dezentem Kofferraumvolumen
Das äußerst gut gelungene Stoffverdeck des VW Golf Cabriolet öffnet nicht ohne Grund in nur 9,5 Sekunden. Es wird bei geöffnetem Zustand in einem Kasten unmittelbar über dem Kofferraum verpackt, wodurch letzterer Einbußen im Platzangebot hinnehmen muss. Einen deutlichen Vorteil hat diese Art der Verstauung aber: Das Heck des VW Golf Cabriolet wächst nicht – wie bei vielen anderen Cabriomodellen der Kompaktklasse – unsportlich und unübersichtlich in de Länge. Im Vergleich zum Vorgängermodell, dem VW Golf 4 Cabriolet, sieht das Heck des im Juni 2011 erscheinenden VW Golf Cabriolet fast noch genauso knackig aus. Der Kofferraum des VW Golf Cabriolet bietet lediglich 250 Liter Gepäckvolumen, eine kleine Luke zum Durchladen in den Innenraum bietet zudem leichte Abhilfe für schmale lange Gegenstände (z.B. Skier). Der Komfort im Fond des VW Golf Cabriolet fällt nicht besonders üppig aus, jedoch können Erwachsene problemlos Platz für Kopf und Gliedmaßen finden. Die Easy-Entry-Funktion der umklappbaren Vordersitze erleichtert zudem den Einstieg für die hinteren Insassen des VW Golf Cabriolet.

Flexible Motorisierungen aus der Palette des VW Golf 6
Das gewöhnte Cabrio-Cruisen wird in Sachen Komfort nicht nur durch ein gutes und schnell-öffnendes Stoffverdeck sowie die Glasheckscheibe ermöglicht. Besonders die potenten Vierzylindermotoren sorgen für teils sparsames, teils durchzugsstarkes Vorwärtsbewegen im neuen VW Golf Cabriolet. Insgesamt will Volkswagen sechs Motoren für das VW Golf Cabriolet anbieten, davon vier Benziner- und zwei Dieselmodelle. Für die Benzinerriege gehen die renommierten TSI-Triebwerke an den Start. Die Leistungsspanne der Otto-Motoren im VW Golf Cabriolet reicht vom 1.2 TSI (105 PS) über den 1.4 TSI und 1.8 TSI bis zum ebenfalls aufgeladenen 2.0-TSI-Aggregat, welches bereits im VW Golf 6 GTI mit 210 PS zum Einsatz kommt. Für die Dieselfraktion gehen zwei TDI-Modelle an den Start: Der sparsame 1.6 TDI mit 105 PS und BlueMotion-Technologie stellt dabei die Sparflamme mit nur 4,4 Litern Verbrauch dar. Als potenter Gegenspieler gilt weiterhin der 2.0-TDI-Motor mit 140 PS und mehr Drehmoment. Die Topversion des 2.0 TDI (170 PS) soll im neuen VW Golf Cabriolet – aus welchen Gründen auch immer – nicht zum Einsatz kommen. Insgesamt will Volkswagen drei der Motorisierungen des VW Golf Cabriolet als BlueMotion-Version anbieten, für vier soll sogar das DSG-Getriebe erhältlich sein.

Angemessener Basispreis verspricht Freude für den Sommer 2011
Über etwas Windzug im heißen Sommer freut sich so ziemlich jeder. Es muss ja nicht immer nur die Klimaanlage arbeiten, wenn es auch ein VW Golf Cabriolet sein kann. Wenn man nur zu zweit fährt, bietet das neue VW Golf Cabriolet erneut ein Windshot an, welches Luftverwirbelungen in der Fahrgastzelle verringert – das VW Golf Cabriolet ist also ganz das alte geblieben. Umso schöner, dass es bereits für einen schmalen Basispreis von 23.625 Euro verfügbar ist. Der Aufpreis zum früheren Modell wird neben inflationären Gründen sicher durch den Aufwand zur Karosserieversteifung durch zusätzliche Streben abgedeckt – schließlich sind die Zeiten des Überrollbügels („Erdbeerkörbchen“) ja vorrüber…

Unser Hauptautor und Chefredakteur. Hat eine Schwäche für Hothatches, Audi RS-Modelle und sonstige V8-Boliden. Privat bleibt er bislang der Marke VW treu.

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