Die neue Volkswagen SUV-Studie T-ROC

VW T-ROC – Studie des SUV-Cabrios soll 2016 kommen

27. Oktober 2014
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Die neue Volkswagen SUV-Studie T-ROC

Eigentlich keine schlechte Idee, so ein SUV mit einem Cabrio zu paaren. Im VW T-ROC soll diese Idee einmal Wirklichkeit werden, im Format eines aktuellen VW Golf sowie basierend auf dem modularen Baukastensystem Volkswagens. Für eine Studie ist der VW T-ROC bereits ziemlich ausgereift, jedoch beim zweiteiligen herausnehmbaren Dach könnte noch etwas gedreht werden…

Weg zum Mini-SUV kommt mit dem VW T-ROC

Auch die Heckpartie des VW T-ROC ist knackig gelungen

Auch die Heckpartie des VW T-ROC ist knackig gelungen

Was Anfang 2013 schon mit dem VW Taigun als Mini-Touareg vorgestellt wurde, erfüllt sich nun noch unterhalb des VW Tiguans: Der VW T-ROC soll auf einer Audi Q1-Schiene die nächste Ausbaustufe der SUVs zum Kleinmodell hin füllen. Und damit es nicht langweilig wird, verpasst man dem Concept-SUV auch gleich ein herausnehmbares Dach für den Sommer. Obgleich die äußeren Abmessungen zwischen Polo- und Golf-Segment sich bewegen, wird der VW T-ROC erst einmal stattlich hergerichtet: Ein potenter 2.0-TDI-Antrieb mit 184 PS und 380 Nm soll den Kleinen mit gut 5 Litern Diesel bewegen, zudem zeichnet eine progressive Optik die Frontpartie des VW T-ROC hinreichend scharf.

Auf Wunsch auch oben ohne: Der VW T-ROC ist ein Cabrio-SUV

Auf Wunsch auch oben ohne: Der VW T-ROC ist ein Cabrio-SUV

Gefahren wird indes komfortabel und effizient mithilfe eines automatisierten 7-Stufen-DSG, gepaart mit dem 4Motion-Antrieb auf moderner Haldex-Kupplung. Drohen an der Vorderachse des VW T-ROC also Schlupf oder seitliche Instabilität, schalten sich die Hinterräder unverzüglich zu und kompensieren die überschüssigen Kräfte der Vorderräder. Zur besseren Haftung setzt man dem VW T-ROC übrigens 245/45 R19-Räder auf die Achsen, ausgefüllt von mehrteiligen 19-Zoll-Leichtmetallrädern. Für ein SUV respektive Cabrio dieser Klasse, wirken die Proportionen schon etwas dick aufgetragen. Andererseits unterstreichen die gefüllten Radhäuser das sportive Äußere des Zweitürers.

Leichtbau sorgt für agiles Fahrverhalten des VW T-ROC

Dynamische Scheinwerfer: Der VW T-ROC leuchtet analog zum Lenkwinkel

Dynamische Scheinwerfer: Der VW T-ROC leuchtet analog zum Lenkwinkel

Egal ob im Offroad-Bereich oder auf planiertem Straßenbelag: Der VW T-ROC findet sich in beiden Gefilden bestens zurecht. Die drei Antriebsmodi Street, Offroad und Snow beeinflussen die Paramter von DSG, 4Motion, ABS sowie der Bergan- und Bergabfahrhilfe gekonnt an. Dank der großen Rad-Reifen-Kombi dürften auch felsige Passagen kein Hindernis für den VW T-ROC darstellen. In der Dunkelheit sorgen übrigens Kameras an Front- und Heckpartie samt LED-Unterstützung für bestes Blickfeld rundum die Karosserie. Seine LED-Scheinwerfer weisen ebenso gut den Weg wie die schwenkbare Funktion für den Offroad-Modus, bei dem das Licht dem Lenkwinkel des VW T-ROC folgt.

Die Bildaufnahmen werden auf ein mobiles Tablet im Interieur des VW T-ROC übertragen, um möglichen Hindernissen ausweichen zu können. Schnelle Richtungswechsel vermag der VW T-ROC dank seines geringen Eigengewichts von 1.420 Kg sowie der flachen Silhouette gekonnt wegzustecken, nicht nur bei drohendem Gestein auf der Offroad-Piste. Die Armaturen des Innenraums wirken derweil noch sehr futuristisch, was sich bis zum möglichen Marktstart in 2016 aber maturieren dürfte.

Fotos: Volkswagen

Unser Hauptautor und Chefredakteur. Hat eine Schwäche für Hothatches, Audi RS-Modelle und sonstige V8-Boliden. Privat bleibt er bislang der Marke VW treu.

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