audi-a7-sportback-mr-racing-top

Audi A7 Sportback 3.0 TDI – Tuningpaket für den „kleinen“ V6 von MR Racing

11. August 2014
737 Views

audi-a7-sportback-mr-racing-top

Ein Gefährt, dass sich sehen lassen darf: Der Audi A7 Sportback 3.0 TDI des Tuners MR Racing verfügt als Basis zwar nur über den kleinsten V6-Diesel der Ingolstädter. Jedoch versteht es die Truppe von MR Racing, das Potenzial des Luxuscoupés auf Niveau eines Audi S7 anzuheben. Obendrein bekommt der Audi A7 Sportback 3.0 TDI auch noch optisches Zubehör mit sportivem Design verliehen.

Leistungssprung im Audi A7 Sportback 3.0 TDI von MR Racing

audi-a7-sportback-mr-racing-12Seine Grundlage fällt auf Anhieb etwas spärlich aus, doch im Nachgang wird diesem Umstand jeder verzeihen: Im Audi A7 Sportback 3.0 TDI arbeitet die Sparversion des V6-Diesels mit nur 204 PS sowie 450 Nm an Drehmoment. Damit kann die A7-Flunder zwar zügig durch Stand und Land bewegt werden, allerdings bleibt der Fahrspaß zunächst auf der Strecke – nicht zuletzt aufgrund des massiven Leergewichts von etwa 1.850 Kg. Wenn es für den eigentlich gut betuchten Hubraum im Audi A7 Sportback 3.0 TDI das richtige Powerupdate gibt, dann bei MR Racing. Die hauseigene Softwareoptimierung bringt den Audianer im Handumdrehen auf 299 Pferde sowie stolze 612 Nm Drehmoment. Wo bislang also gut 7,5 Sekunden für den Sprint auf Tempo 100 nötig waren, sollte der Audi A7 Sportback 3.0 TDI mit Leistungstrunk nun in circa 6,5 Sekunden bewerkstelligen können. Ebenso geht es natürlich auch für die Vmax nach oben: Zuvor waren 235 Km/h das Limit des Sportbacks, jetzt orientiert man sich bereits nahe an der 250er-Marke.

audi-a7-sportback-mr-racing-02Und wer beim Audi A7 Sportback 3.0 TDI nicht unbedingt auf die Klangkulisse verzichten, die beim Diesel ohnehin eher rar gesät ist, liegt bei Tuner MR Racing ebenfalls richtig. Nicht etwa eine sportiv ausgelegte Sportabgasanlage sorgt im Audi A7 Sportback 3.0 TDI für herzliche Akustik sondern ein originaler Audi-Soundgenerator. Mit eben diesem Eingriff soll der Audianer nicht langweilige V6-Turbo-Pfiffe von sich geben, sondern zu einem echten V8-Brüller mutieren. Allerdings weckt der Einbau wohl primär die Gelüster der Insassen des Audi A7 Sportback 3.0 TDI, weniger wird vom generierten Sound an die Außenwelt dringen…

Kontrastprogramm bei Räderwerk und Außenfolierung

audi-a7-sportback-mr-racing-04Wie es beim Autotuning so oft der Fall ist, zählt nicht allein die Technik unter der Verkleidung. Der Audi A7 Sportback 3.0 TDI möchte nämlich seinen Bewunderern auch schöne Augen machen. Optisch setzte MR Racing daher markant bei den Rädern sowie der Außenhaut des Audi A7 Sportback 3.0 TDI an. Die Frontpartie erhielt unverzüglich die Schürze des Audi RS7-Modells samt der berühmten Wabengitter-Struktur, wenn gleich kein V8-Biturbo zu erwarten ist. Den Kick gibt dafür das neue Design der Karosserie an, welche mit einer matt-blauen Metallic-Folierung samt goldener sowie matt-schwarzer Akzente auf Motorhaube und Frontkonturen versehen wurde. Das kontrastreiche Programm setzt sich neben der Folierung vor allem auch beim Räderwerk des Audi A7 Sportback 3.0 TDI fort: Einteilige 20-Zoll-Leichtmetallräder à la Wheels Concave sorgen für volles Radhaus, dessen konkav-geformten Y-Speichen eine matt-goldende Pulverbeschichtung tragen. Umgeben werden die Räder von Pirelli P Zero Silver-Sportreifen in den Maßen 265/30 R20.

Was darf bei einer stattlichen Besohlung nicht fehlen? Das Fahrwerk. Und auch hieran hat MR Racing bei seinem Audi A7 Sportback 3.0 TDI gedacht. Zwar bleibt die Luftfederung der „adaptive air suspension“ erhalten, jedoch kann mit dem KW DLC-Kit die Bodenfreiheit des Ingolstädters per iPhone-App komfortabel angepasst werden. Auch um die Verzögerung des Audi A7 Sportback 3.0 TDI braucht sich niemand Sorgen zu machen: Die Ceramic-Bremsanlage bemisst hinsichtlich ihrer Scheiben 400 (vorne) bzw. 370 Millimeter an der Hinterachse, welche auch nahe Tempo 250 noch kraftvoll zubeißen. Das Interieur rundet dieses Tuningpaket nochmals gehörig ab: Hier gibt es Entertainment via 15″-Display für die Fond-Gäste, Alu-Schaltwippen und individuelle MR Racing-Fußmatten.

Fotos: MR Racing

Unser Hauptautor und Chefredakteur. Hat eine Schwäche für Hothatches, Audi RS-Modelle und sonstige V8-Boliden. Privat bleibt er bislang der Marke VW treu.

Leave A Comment


*