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James Bond und seine Super-Cars

15. September 2020
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James Bond ist eine der berühmtesten Persönlichkeiten der Filmgeschichte. Bereits seit den 60er-Jahren ist er der Star von mittlerweile 24 Blockbustern. Dieses Jahr soll auch der langerwartete neue Bond in die Kinos kommen, ein letztes Mal mit Daniel Craig in der Rolle von 007. Der britische Geheimagent ist bekannt für seine schönen und zugleich gefährlichen Bond Girls. Für seine Vorliebe für geschüttelte Wodka Martinis. Und nicht zuletzt für seine Autos, die als wahre Multi-Tools und effektive Waffen fungieren. Für welche Super-Cars die James Bond-Filme besonders bekannt sind und welche einzigartigen Eigenschaften diese mit sich bringen – lest Ihr hier!

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James Bonds Liebling – Der Aston Martin

Keine Automarke sieht man in den Bond-Filmen öfter als den Aston Martin. 007 liebt seine britischen Luxus-Sportwagen, die bereits seit 1913 hergestellt werden. Eines der Aushängeschilder ist zum Beispiel der silberne Aston Martin DB5. Dieser wird im Film Goldfinger von Sean Connery gefahren – übrigens einem der beliebtesten Bond-Darsteller. Auch im bald erscheinenden 25. Bond-Film soll der DB5 wieder vorkommen.

Doch auch andere Modelle des britischen Herstellers werden in den 007-Filmen gezeigt. Bond sitzt zum Beispiel sehr gerne im Aston Martin Vanquish, in dem er unter anderem im 2002 erschienenen Stirb an einem anderen Tag in einer wilden Verfolgungsjagd seine Gegner abschüttelt. Obwohl in Casino Royale aus dem Jahr 2006 der Hauptdarsteller gewechselt wurde, blieb James Bonds Liebe für Aston Martins bestehen. Wie schon 1969 Im Geheimdienst Ihrer Majestät ist James Bond hier in einem DBS zu sehen. Für die Dreharbeiten wurden jedoch umgebaute Aston Martin DB9 verwendet. Das gleiche Modell fährt Bond auch in Ein Quantum Trost, der 2008 in die Kinos kam. Bei den Dreharbeiten wurden ganze sechs DBS zerstört, was bei einem Wert von etwa 240.000 Euro pro Auto auch die hohen Produktionskosten erklärt.

Im zuletzt erschienenen Bond-Film Spectre ist Daniel Craig in einem schnellen Aston Martin DB10 unterwegs. Dieser verfügt natürlich dank Q über einige praktische Zusatzfunktionen – wie den eingebauten Flammenwerfer, den James Bond bei einer Verfolgungsjagd einsetzt. Auch in echt gibt es das Aston-Martin-Modell, jedoch nur in äußerst limitierter Fassung. Lediglich zehn Exemplare des DB10 wurden damals gebaut.

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Bestens ausgestattet – Extras, Gadgets und Tunings

Bond darf allerdings nicht nur die teuersten und schönsten Autos fahren, die der britische Automarkt zu bieten hat. Er verfügt auch über unzählige Extras, die ihm die Technologie-Experten des MI-6 in seine Autos einbauen. Klassiker sind natürlich der Lotus, der in Der Spion der mich liebte als U-Boot funktionierte. In seinem Bond-Debüt rettete der verbaute Defibrillator des Aston Martin Vanquish Daniel Craig das Leben – wohlgemerkt nach einer Vergiftung durch seinen Lieblingsdrink. Der Film zeigt, dass es beim Casino-Aufenthalt von James Bond mit harmlosem Jagen von täglichen Jackpots allein nicht getan ist.

Doch auch Range Rover wurden bereits in den frühen 007-Streifen gezeigt. In Octopussy aus dem Jahr 1983 mit Roger Moore als Hauptdarsteller wurde ein spezielles Cabrio-Modell des Geländewagens gezeigt. Auch in Spectre, dem dritten James Bond-Film mit Daniel Craig, kommen Range und Land Rover zum Einsatz. Die rasante Verfolgungsjagd durch ein verschneites Bergdorf in Österreich wurde von einem Range Rover Sport SVR und einem Land Rover Defender begleitet.

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Wandelbar und stilvoll – Lotus und Rolls Royce

Obwohl Sean Connery ein großer Fan des Aston Martins war, bevorzugte einer seiner Nachfolger, Roger Moore, Lotus-Modelle. So fährt er zum Beispiel in Der Spion, der mich liebte einen Lotus Esprit S1, bei dem Q einige Extras eingebaut hatte. So konnte sich der Wagen in ein U-Boot verwandeln, welches mit Sprengstoff und Torpedos ausgestattet war. Auch In tödlicher Mission aus dem Jahr 1981 spielte der Lotus wieder eine entscheidende Rolle: Der Lotus Esprit Turbo verfügte hier über einen Selbstzerstörungsmechanismus, der einem Autodieb zum Verhängnis wird.

Die Liebe zu britischen Autos beschränkt sich bei 007 jedoch nicht nur auf schnelle Sportautos. Auch der Rolls Royce Phantom ist ein wiederkehrender Gefährte von ihm. Nicht nur Im Angesicht des Todes aus dem Jahr 1985 fährt Bond in einem Rolls Royce Silver Cloud II. Auch in Goldfinger aus dem Jahr 1964 wird ein besonders auffälliger Rolls Royce Phantom III mit schwarz-gelber Lackierung gezeigt. Im zuletzt erschienenen James Bond-Film Spectre kommt erneut ein Rolls Royce Phantom III zum Einsatz: Dieses Mal jedoch in einem klassischen schwarz.

Unser Hauptautor und Chefredakteur. Hat eine Schwäche für Hothatches, Audi RS-Modelle und sonstige V8-Boliden. Privat bleibt er bislang der Marke VW treu.

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