BMW

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Tuning der ökologischen Art – mit dem BMW Lovos Concept ein Stück Richtung Motosynthese

10. Oktober 2009
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Vorsicht, stachelig! – Könnte man denken, wenn man dieses futuristische Gefährt erstmalig zu Gesicht bekommt. Wie scharfkantige Hautschuppen wirken die von der Karosse abstehenden Hightech-Plättchen. Jedoch sollen sie alles andere als gefährlich sein…in ihnen liegt vielleicht die Zukunft unserer automobilen Energieversorgung!

Bereits mit der Studie „GINA Light“ im Jahre 2008 zeigte BMW, was man mit der Aussenhaut eines Autos so alles anstellen kann. In diesem Fall bestand die Oberfläche aus einer flexiblen und knautsch-festen Stoffhaut, die sich jeglicher dauerhaften Verformung entzog. Das dort konzipierte Fahrzeug wurde zwar so nie umgesetzt, seine Form spiegelte sich beim aktuellen Z4 jedoch mehr als deutlich wieder.
Beim neuen Lovos Concept gibt’s jedoch keine Seidentücher mehr, dafür 260 Hightech-Schuppen zu gleich mehreren Zwecken: Sie lassen sich während der Fahrt eng anlegen, um möglichst gute Aerodynamik zu erzielen, aber ebenso aufstellen, um eine bessere Bremswirkung zu erreichen (ähnlich wie man dies von Flugzeug-Tragflächen kennt). Für die Dauer des Stillstands lassen sich die Plättchen zur Speicherung von Sonnenenergie nutzen. Sie drehen sich dabei mit der Sonne, für ein möglichst senkrechtes Auftreffen der Sonnenstrahlen. Die daraus gewonnene Energie soll dann wiederum in den elektronischen Antrieb des Fahrzeugs investiert werden.

Das Konzept dieses Modells entstand im Rahmen einer Abschlussarbeit an der Hochschule Pforzheim im Studiengang „Transportation Design“. Die Design-Studentin Anne Froschner hatte die bayrische Automarke mit ihrer Idee soweit überzeugt, dass sie von BMW finanziell in ihrem Projekt finanziell unterstützt wurde. Voerst bleibt der Lovos aber Zukunftsmusik, wenn auch sich das Volk langsam an solch futuristische Formen gewöhnen sollte….

Bilder via www.Dream-car.tv

Unser Hauptautor und Chefredakteur. Hat eine Schwäche für Hothatches, Audi RS-Modelle und sonstige V8-Boliden. Privat bleibt er bislang der Marke VW treu.

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