Die Tuning-Highlights der IAA 2017

9. Oktober 2017
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Alle zwei Jahre wieder trifft sich die PKW-Clique in den Frankfurter Messehallen. Für Tuningfans ist das zwar längst nicht so spannend wie eine Essen Motor Show. Doch auch bei den Normalo-Herstellern selbst gibt es ein paar angenehme Neuzugänge. Obendrein zeigten sich auf der IAA 2017 mit BRABUS und STARTECH auch einige Tuningschmieden.

Tuning-Platzhirsch aus Bottrop: Auch BRABUS stellte seine Modelle auf der IAA 2017 aus.

Tuning-Platzhirsch aus Bottrop: Auch BRABUS stellte seine Modelle auf der IAA 2017 aus.

VW mit geliftetem Golf 7 R-Line und GTI Performance

Bei VW gab es mit dem T-ROC sowie dem Arteon frische Modelle zu bewundern. Die sportivere Note lag jedoch bei den Kompaktsportlern: Der neue Polo GTI zeigt sich in aller Munde. Zudem gibt es den VW Golf 7 als GTI Performance wie auch als „einfache“ aber sehr auffällige R-Line-Edition zu sehen.

Der Neue im Bunde: Als GTI durfte der VW Polo auf der IAA 2017 nahe bei den großen Brüdern stehen.

Der Neue im Bunde: Als GTI durfte der VW Polo auf der IAA 2017 nahe bei den großen Brüdern stehen.

Für den mündigen Sportwagenfahrer hielt die IAA 2017 hier natürlich auch was bereit: Der VW Golf R Performance kam dem GTI als leistungsstarke Ergänzung zu Hilfe. Natürlich als Facelift mit den etwas futuristischeren Tagfahrlichtern. Zudem wirken die Doppelendrohre deutlich authentischer als die ovalen Blenden der R-Line.

Der Golf R Performance hat zwar keine Mehrleistung an Board, dafür aber nette Gimmicks.

Der Golf R Performance hat zwar keine Mehrleistung an Board, dafür aber nette Gimmicks.

Unweit der Mutter, tummelten sich natürlich auch die Konzernbrüder der Wolfsburger. Die spanische Ecke der IAA 2017 konnte mit den Seat Leons ebenfalls schmuckhaftes vorweisen. Der Seat Leon Cupra R behauptet sich weiter als starkes Golf R-Pendant. Den Cupra 300 gibt es neuerdings sogar mit optionalem Allradantrieb – zumindest für den Kombi.

Endstufe Sportsgeist: Der Seat Leon Cupra R kann seine 300 Pferde optisch noch etwas gewagter ausleben.

Endstufe Sportsgeist: Der Seat Leon Cupra R kann seine 300 Pferde optisch noch etwas gewagter ausleben.

High Performance auch bei den Audis

Bei den Premium-Modellen hat der VW-Konzern ebenso wenig gekleckert. Wer sich zwischem dem neuen Audi A8 und dem schmuck gemachen SQ7 TDI durchgewühlt hat, fand auf der IAA 2017 schnell die Creme de la Creme der vier Ringe.

Luxusliner ohne Serientuning: Der nagelneue Audi A8 auf der IAA 2017.

Luxusliner ohne Serientuning: Der nagelneue Audi A8 auf der IAA 2017.

Als bewährten Businesskombi zeigte man auf der IAA 2017 nochmal den gelifteten Audi S6, der aber bald einen Generationenwechsel bekommt. Deutlich interessantere Tuning-Highlights gaben hingegen die Speerspitzen ab.

Flott durch den Alltag: Der günstigere Kompromiss zur Audi Sport-Reihe hört auf den Namen S6 Avant.

Flott durch den Alltag: Der günstigere Kompromiss zur Audi Sport-Reihe hört auf den Namen S6 Avant.

Der Audi R8 V10 plus ist mit seinen 610 PS einer der letzten großzügigen V10-Sauger in seiner Klasse geblieben.

Weit entfernt vom Downsizing: Der Audi R8 V10 plus.

Weit entfernt vom Downsizing: Der Audi R8 V10 plus.

Zwar nicht schneller, dafür aber leichtfüßger präsentierte sich der Audi R8 V10 RWS. Das entscheidende Merkmal hierbei: RWS stellt für den klassischen reinen Heckantrieb (der bei Audi sonst nicht zu finden ist).

Eine Rarität in Ingolstadt: Der R8 V10 RWS treibt nur über die Hinterräder.

Eine Rarität in Ingolstadt: Der R8 V10 RWS treibt nur über die Hinterräder.

Weiterhin sportlich ging es auch mit dem Audi TT als Sport Performance Parts-Edition sowie dem RS 3 zur Sache. Darüber hinaus gab es mit dem neuen Audi RS 4 Avant eine Weltpremiere auf der IAA 2017.

Jetzt mit V6-Biturbo unterwegs: Der neue Audi RS 4 Avant.

Jetzt mit V6-Biturbo unterwegs: Der neue Audi RS 4 Avant.

Neuerdings werkelt hier ein V6-Biturbo-Motor unter der Haube. Seine 450 PS behält er sich bei, allerdings sind die 600 Nm Drehmoment hier ein deutlicher Zuwachs.

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Auch Lamborghini ließ sich nicht lumpen

Zu sehen war bei den Italienern einerseits der Huracán Performante (640 PS, 0-100 Km/h in 2,9 Sekunden).

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Andererseits kam der seit letztem Dezember erhältliche Aventador S nun endlich als offenes Roadster-Modell (740 PS). Zudem bringt er eine verbesserte Vorderachs-Performance mit.

Flott und offen: Der Aventador S als Roadster auf der IAA 2017.

Flott und offen: Der Aventador S als Roadster auf der IAA 2017.

Bei Bugatti hingegen setzte man für die IAA 2017 voll auf Rekord: Der Bugatti Chiron wurde von Ex-Formel 1-Fahrer Montoya mit seinen 1.500 PS in nur 42 Sekunden zuvor von 0 auf 400 Km/h und wieder auf 0 bewegt. Allerdings musste sich der Chiron nach Ende der Messe bereits einem Koenigsegg Agera RS (36,5 Sekunden) geschlagen geben.

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Weitere italienische Fabrikationen boten sich ein paar Hallen weiter bei den Ferraris. Ein wirklich schmuckes Teilchen stellte hierbei der sanftweiße Ferrari Portofino dar, welcher sein Triebwerk vorn verbaut hat.

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Die IAA 2017 zeigte auch Tuningpotenzial

…und bereits ausgeschöpftes: Dazu gab es nicht nur die Hausmarken der Hersteller, sondern auch unabhängige wie die BMWs von ALPINA.

Ebenso flink wie gemütlich: Der ALPINA B5 S Biturbo mit über 600 PS.

Ebenso flink wie gemütlich: Der ALPINA B5 S Biturbo mit über 600 PS.

Hier zeigte man vor allem das neu erworbene Potenzial aus der BMW 5er G30-Generation. Allen voran natürlich der ALPINA B5 Biturbo mit seinen 608 Pferdchen und serienmäßigem Allrad.

Da kommt sogar wieder Sommergefühl in Frankfurt auf...

Da kommt sogar wieder Sommergefühl in Frankfurt auf…

Wer sich lieber schon mal auf den Sommer 2018 einstimmen wollte, konnte auch die BMW 4er Generation als ALPINA B4 S Biturbo-Cabrio bewundern.

Ein knackiger Asiate, der eigentlich nie fehlen darf: Der Toyota GT86.

Ein knackiger Asiate, der eigentlich nie fehlen darf: Der Toyota GT86.

Unter den Japanern zeigte sich ebenfalls etwas sportiv ausgerichtetes wie bspw. dem Subaru BRZ, seinem Verwandten Toyota GT86 und dem Allrad-Sportler Subraru WRX STi.

Die altbekannte Allrad-Rakete in neuem Look: Subaru mit seinem WRX STi auf der IAA 2017.

Die altbekannte Allrad-Rakete in neuem Look: Subaru mit seinem WRX STi auf der IAA 2017.

Zur Seite standen den asiatischen Boliden auch der neue Honda Civic Type R (der nochmals deutlich futuristischer aussah, als es die Vorgängergeneration ohnehin schon tat)…

Kampfansage an die Wolfsburger? Im Civic Type R steckt Potenzial.

Kampfansage an die Wolfsburger? Im Civic Type R steckt Potenzial.

…sowie der Kia Stinger, welcher für einen ersten Wurf durchaus gelungen wirkt.

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Renault stellte auf der IAA 2017 seinen neuen Mégane R.S. vor während bei Opel einige neue OPC-Modelle an den Start gingen.

Deutlich modernisiert: Der neue Renault Mégane R.S.

Deutlich modernisiert: Der neue Renault Mégane R.S.

Ford zeigte neben seinem neuen Fiesta ST (welcher leider etwas weichgewaschen aussieht) auch nochmals den Focus ST. Ferne konnten wir das aktuelle Ford Mustang GT-Baujahr sowie den Ford Focus RS bewundern.

Optisch ein bisschen zu softe für sein Können: Der neue Ford Fiesta ST.

Optisch ein bisschen zu softe für sein Können: Der neue Ford Fiesta ST.

Auch bei BMW durfte ein nagelneues und lang ersehntes Modell natürlich nicht fehlen: Der BMW M5 G30.

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Obendrein zeigten die Bayern mit dem neuen Z4 sowie einem neuen Concept zum BMW 8er noch weitere Weltpremieren.

Fotos: P. Hünteler

Unser Hauptautor und Chefredakteur. Hat eine Schwäche für Hothatches, Audi RS-Modelle und sonstige V8-Boliden. Privat bleibt er bislang der Marke VW treu.

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