Mini Cooper S Clubman – das Felgenhighlight von Schmidt Revolution

4. Januar 2011
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Einen Pluspunkt hat der smarte alltagstaugliche Flitzer Mini Cooper S Clubman bereits vorweg: Er wird der Marke BMW zugeordnet und genießt damit qualitativen Status. Gegenüber einige Konkurrenten wie beispielsweise dem Fiat 500 (auch als Ferrai Dealers Edition von Pogea Racing) hat sich der Mini Cooper S Clubman bereits behaupten können. In dem langfristig angelegten Projekt von Schmidt Revolution – eigentlich als Felgenhersteller bekannt – gab es für ihn jedoch eine etwas längere Durststrecke zu überwinden.

Im März 2010 begann das große revolutionäre Vorhaben mit dem Mini Cooper S Clubman. Bereits ab Werk brachte er das bekannte Aerodynamikpaket von John Cooper Works mit. Der windschnittige Feinschliff sollte jedoch nicht allein bleiben, die Motorisierung des Mini Cooper S Clubman stand bei Schmidt Revolution direkt im Visier: Mit einer smarten Kur wurden die serienmäßigen 184 PS des Mini Cooper S Clubman auf knackige 200 PS getrimmt. Auch beim Drehmoment gab es leichten Zuwachs, der Mini Cooper S Clubman besitzt nunmehr 250 Newtonmeter für die Kurbelwelle. Beide technischen Werte versprechen nicht nur einen etwas verbesserten Sprint auf Tempo 100 (Serie: 7,5 Sekunden), sondern auch eine Endgeschwindigkeit von bis zu 230 Km/h.

Die Leistungsdaten erschienen beim Mini Cooper S Clubman von Schmidt Revolution aber weniger interessant, umso einschlägiger zeigt sich das Farbspiel des Briten. Entgegen der ursprünglichen Planung einer Chromfolierung entschied man sich dazu, den Mini Cooper S Clubman mit einer matt-blauen Folie überziehen zu lassen. Das eine oder andere Exterieurelement blieb jedoch in schwarzem Kunststoff erhalten, ebenso die Dachpartie des Mini Cooper S Clubman. Umso passender erschien den Jungs von Schmidt Revolution der Einsatz von blauen Cirrus-Leichtmetallfelgen mit farbigem Multiplex-Dekor. Letztere sind dreidimensional geformt und besitzen eine matt-blaue Oberfläche – ebenso wie die Außenhaut des Mini Cooper S Clubman. Der Clou bei den ultimativen Cirrus-Felgen: Das Dekor lässt sich wahlweise austauschen und mit einem anderen Style versehen. Neben dem ‚originalen‘ Blauton bietet sich für den Mini Cooper S Clubman auch noch ein knalliges Rot sowie ein moderner Carbonstyle an.

Die ultimativen Cirrusfelgen des Mini Cooper S Clubman rollen dabei umgeben von adäquater Hochleistungsbereifung der Marke Continental. Die Auflagefläche des Mini Cooper S Clubman befindet sich in den unkonventionellen Maßen 215/35 R18 und bietet damit optimalen Halt sowie eine gelungene Ausfüllung des Radkästen. Sowohl Hindernisse der urbanen Umgebung wie auch Unebenheiten bei sportlicherer Gangart können dem Mini Cooper S Clubman von Schmidt Revolution nichts anhaben. Das Konzept eines Urban Lifestyle-Fahrzeugs dürfte damit gelungen sein. Obendrein wurde dem Mini Cooper S Clubman auch noch ein neues Fahrwerk zur Seite gestellt: Das Streetec-Luftfahrwerk passt bestens in den veranschlagten Stil des Mini Cooper S Clubman, es verstellt auf Knopfdruck die Bodenfreiheit der Karosserie um 40 Millimeter nach oben oder gar 60 Millimeter nach unten (im Vergleich zur Serie). Damit werden selbst die ungeliebten Verkehrsschwellen in 30er-Zonen zum Spaßfaktor für den Mini Cooper S Clubman.

Der Farbstil des Mini Cooper S Clubman erscheint durchaus nach den Wünschen eines modernen Urban Lifestyles. Dennoch lässt die Konstellation Raum für Kritik und abweichende Geschmäcker. Aus technischer Sicht kann man dem Mini Cooper S Clubman jedoch nichts ankreiden, alle Anbauteile – insbesondere die Cirrusfelgen samt dreidimensionalem Dekor – machen den Alltagstrott spielerisch mit und eignen sich durchaus für exogene Einflüsse durch Schmutz und Waschstraßen.

Unser Hauptautor und Chefredakteur. Hat eine Schwäche für Hothatches, Audi RS-Modelle und sonstige V8-Boliden. Privat bleibt er bislang der Marke VW treu.

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